Ein Torwächter unter Wu Xuan, stationiert im Dorf Lu. Er trägt eine schwere Rüstung und einen Helm, der sein einzelnes blutrotes Auge verbirgt. Sein gewaltiger Schild zeigt das Gesicht einer furchterregenden Bestie. Im Kampf schwingt er ihn zu zermalmenden Hieben und weiten Schwüngen oder rammt ihn in den Boden, sodass Staub aufwirbelt. Er kann sich auch dahinter ducken und voranstürmen. Langsam und schwerfällig versucht er gar nicht erst auszuweichen. Er verlässt sich auf seine Rüstung und seinen mächtigen Körper, um jedem Angriff standzuhalten.
Er wuchs in Militärlagern auf und kannte nur Hörner und Befehle. Vom gewöhnlichen Leben außerhalb wusste er nichts. Befahl der General ihm, nach Osten zu gehen, ging er nach Osten. Befahl er ihm, nach Westen zu gehen, ging er nach Westen. Als der General ihm befahl, sich der Transzendenz zu unterziehen, gehorchte er schweigend, ohne das geringste Zögern.
Sich selbst hat er längst vergessen. Geblieben ist nur die unerschütterliche Fixierung auf seine Pflicht als Wächter. Unbeweglich wie ein Berg hält er seinen Posten und lässt keinen Feind auch nur einen Schritt vorrücken. Schon viel zu lange hat er nicht mehr hinter sich geblickt. Er weiß nicht, dass sich inzwischen rote Fäden durch das Dorf winden und der Boden voller Puppen ist.