Eiserner Schlächter, der rasende Unhold
Ein rasender, überheblicher Hüne mit einer Maske aus zusammengeflicktem Alteisen und einer breiten Axt in der Hand. Getrocknetes Blut verkrustet die schwere Schneide. Ihre Schläge sind wuchtig und brutal, jeder einzelne voller Wahnsinn.
Früher folgte er seinem leichtsinnigen großen Bruder und brachte stillschweigend in Ordnung, was dieser angerichtet hatte. Er vergaß nie die Lehre ihrer Mutter: Sie waren Brüder desselben Blutes und sollten einander helfen. Selbst nach der Transzendenz hatte er das nicht ganz vergessen. Warum also hatte sein eigener Bruder nicht einmal zurückgeblickt, als das Mandat ihn gefangen nahm?
Später stand er als Wache in einem Lager des Mandats. Und das Mandat, das einst hoch über ihnen gestanden und sie beide gejagt hatte, war längst zu Maskenwanderern verkommen, kaum anders als er selbst … In dieser Welt gibt es kein Richtig und kein Falsch mehr. Jeder sollte nur sich selbst treu bleiben.