Huangxing, der wirbelnde Henker
Ein Sägerad mit Geisterfratze bricht aus seinem Körper hervor und verschmilzt mit der Fliegenden Guillotine. Sein Geist verdichtet sich zu einem Phantomreich. Darin erhebt sich eine gewaltige Statue der Herrin des Schleiers. Sie offenbart das höchste Geheimnis, das er brennend zu ergründen sucht, und die überwältigende Macht, die er an sich reißen will. Zugleich verbirgt sie die wahre Statue im Schrein und den Blick des darin versiegelten Moji.
Das Sägerad kreischt und dreht sich. Er hat seine menschliche Gestalt abgelegt, und offenbar auch den letzten Rest seiner Menschlichkeit. Er war es, der Moji in der Statue versiegelte, um zu beweisen, dass er recht hatte. Moji sollte zusehen, wie das Mandat verrottet, und das neue Wulin bezeugen, das Huangxing erschaffen wird.
Das Sägerad kreischt und dreht sich. Schuld, Wut und Groll, die ihm von seiner Menschlichkeit geblieben waren, scheinen zu verfliegen. Die Macht, die er sucht, ist so gewaltig. Was macht es da schon, seinen Körper und seine Menschlichkeit zu opfern, um sie zu erlangen?
Das Sägerad kreischt und dreht sich. Er gibt sich rasendem Gemetzel hin und muss endlich nicht mehr der Statue in seinem Herzen gegenübertreten. Moji würde ihn so niemals akzeptieren. Nun braucht er diese Anerkennung nicht mehr.