Gegner
Diese Liste enthält 102 Gegner aus Phantom Blade Zero aus 9 Regionen. Die Galerie des Archivs gruppiert die Einträge nach Region, und jeder Eintrag hat einen Typ: Maskenwanderer, Tiere, Puppen und Perfekte Transzendenzen.

Schwebende Köpfe von Yin-Puppen, deren Gesichter zu grotesken Formen verzerrt sind. In ihren zertrümmerten Schädeln brennen unaufhörlich Chaotische Flammen. Die Schrecken der Dissonanz verbrannten ihre Körper und zwangen das darin gefangene Bewusstsein, etwas zu erblicken, das alles vernichten könnte. Seitdem sind sie für immer in Wahn und Verwirrung gefangen. Fast ohne Pause kreischen sie, verzweifelt darauf bedacht, den grauenhaften Abgrund, den sie einst erblickten, in den Geist jedes lebenden Menschen zu zwingen, dem sie begegnen.

Die zerschundenen Körper von Dorfbewohnerinnen, gänzlich vom Sha-Chi beherrscht. Wild hacken und schlagen sie mit ihren Feldhacken um sich. Ihre Kraft ist gering, ihre Hände jedoch sind schnell. Vielleicht glauben sie, noch immer ihrer Arbeit nachzugehen. Sie umklammern die Werkzeuge, mit denen sie ihre Felder bestellten, und erinnern sich dunkel an Ernteerträge und die Preise des täglichen Bedarfs. Doch die Felder liegen längst brach. Es wird keine Herbsternte geben.

Berittene Banditen mit langstieligen Säbeln, Rundschilden und Langbögen. Vom Pferderücken aus bedrängen sie ihre Gegner mit brutalen Hieben und können selbst im Galopp rasch mehrere Pfeile abschießen. Auch ohne Pferd können sie sich mit ihren Waffen verteidigen. Dabei kämpfen sie genauso brutal und ungeschliffen wie die geschickteren Banditen. Wie ihr Anführer beneideten sie die Schüler des Mandats, die zu Pferd durch die Berge patrouillierten. Sie glaubten, ein Pferd würde auch ihr eigenes Ansehen steigern. Immer wieder stahlen sie Pferde von Karawanen und Poststationen. Mit ihren neuen Reittieren wurden ihre Überfälle und Raubzüge erfolgreicher als je zuvor.

Vollständige Puppen in kräftiger Männergestalt. Sie sind feiner gearbeitet und bestehen aus widerstandsfähigeren Materialien als die Puppen im Dorf. Selbst wenn ihre Körper von Rissen durchzogen sind, brechen sie nicht auseinander. Als würden Fäden sie lenken, verrenken sie sich auf unnatürliche Weise und führen blitzschnell tödliche Schläge aus. Die Puppenbauer nahmen dem übertragenen Bewusstsein die Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, bewahrten aber gezielt seine Beharrlichkeit. So wurden diese „Waffen“ noch unerbittlicher und furchtloser, zugleich aber auch kälter und gefühlloser.

Baishan-Wächterinnen, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben. Mit einer schnellen Bewegung der Handgelenke wirbeln ihre Zwillingsdolche wie verstreute Blüten, während kurze Klingen zwischen den Schlagabtauschen wie Meteore aufblitzen. Ihre einst anmutigen, geschmeidigen Bewegungen sind geblieben, nun jedoch durch eine kühlere und entschlossenere Schärfe verfeinert. Sie erlebten die Unruhen der Baishan-Sekte, sahen die von Dugu Linghe verursachte Tragödie und wie Bi Taotao in der Krise die Führung übernahm. Der Weg zur Wiederherstellung der Sekte war lang und beschwerlich. Sie schworen, ihrer Sektenführerin beizustehen und die drei Säulen von Kunlun im Kampf gegen die Maskenwanderer zu unterstützen … Doch wohin sind die drei Säulen verschwunden? Und standen sie ihnen jemals ebenso zur Seite?

Mönche des Kuye-Tempels, die der Transzendenz unterzogen wurden und nun nur noch als Wächter des Sha-Chi-Turms dienen. Ihre Waffen sind Neunringklingen, die mit ihren stählernen Körpern verschmolzen zu sein scheinen. Ihre großen Brüder hatten den Sha-Chi-Turm betreten, um ihn zu untersuchen, waren aber nicht zurückgekehrt. Das bereitete ihnen große Sorge. Der Turm war einst ein Ort der Transzendenz gewesen, und noch immer befanden sich viele seltsame Vorrichtungen darin. Wenn jemand mit bösen Absichten sie nutzte, könnten die Folgen verheerend sein … Beunruhigt betraten sie den Turm, um ihre Brüder zu suchen.

Ein Mädchen mit einer Großkopfpuppenmaske, deren eine Hälfte strahlend lächelt, während die andere weint. Tag für Tag wartete sie auf ihren Vater, Nacht für Nacht weinte sie in ihr Kissen. Vielleicht tränkten ihre Tränen eine Seite der Maske und verliehen ihr diesen seltsamen Ausdruck aus Freude und Trauer. Ihr Vater wollte sie fern von der Gewalt des Wulin halten und hoffte, dass sie ein friedliches, glückliches Leben führen würde. Vor seinem Tod hinterließ er einen Brief, in dem er sie vor den Verlockungen böser Geister warnte … Doch er erreichte sie nie. Ohne ihren Vater hatte sie kein Zuhause mehr. Sie vertraute den maskierten Mitgliedern der Fadenbinder-Sekte und glaubte, sie könnten ihr helfen, ihn zu finden. Stattdessen unterzogen sie sie der Transzendenz und setzten ihr die Maske auf, die sie nie wieder ablegen sollte. Noch immer sucht sie nach ihrem Vater. Gefunden hat sie aber nur Puppen, die ebenso einsam und hilflos sind wie sie selbst. Sie nennt sie „Freunde“. Gemeinsam halten sie Vorbeiziehende auf und suchen nach Spuren ihrer Angehörigen. Wer ihr etwas antun will, muss zuerst an ihren „Freunden“ vorbei.

Wahnsinnige Frauen mit Flaschen voll Lampenöl. Ihre durch Transzendenz veränderten Hände fürchten das Feuer nicht mehr. So schleudern sie ungehindert Flammen um sich und verbrennen damit die Lebenden. Sie müssen nicht länger jeden Tropfen Lampenöl zählen. Die Fehlschläge der Transzendenz liefern mehr Brandöl, als sie je verbrauchen könnten - genug, um die Nacht in ein Flammenmeer zu verwandeln.

Banditen mit gewissen Kenntnissen in der Flammensäbelkunst und einer Vorliebe für auffälliges Rot. Ihre Rüstung mag grob sein, doch ihre rote Kleidung ist kaum zu übersehen. Oft halten sie sich in der Nähe von Feuerstellen auf. Sobald ein Gegner erscheint, entzünden sie ihre ölgetränkten Klingen und schlagen mit den brennenden Waffen wild um sich. Feuer kann wilde Tiere vertreiben, aber auch den Unterschied zwischen Starken und Schwachen ausgleichen. Sie schöpfen Kraft aus dem Feuer. Die Transzendenz ist für sie nur eine weitere Flamme, die sie nutzen können.

Unvollständige Yang-Puppen, die sich auf ihren Armen fortbewegen. Sie huschen auf unnatürliche Weise über den Boden, ehe sie sich auf ihre Feinde stürzen. Vielleicht gehörte das Bewusstsein, das in ihnen gefangen ist, einst Kampfkünstlern und verleiht ihnen diese Wildheit. Doch von ihrer Vergangenheit lässt sich nichts mehr zurückholen. Nun unterscheiden sie sich nicht mehr von rasenden Hunden.

Wahnsinnige in roten Gewändern, die entsetzliche Großklingen tragen. Ihre Körper wirken hager und gebeugt, doch wenn sie diese schweren Waffen schwingen, entfesseln sie eine unheimliche Kraft. Jeder Hieb zerreißt die Luft. In ihren Angriffen liegen weder Form noch Disziplin, nur der wilde Drang, alles Lebendige vor ihnen zu zermalmen. Auf das Mandat war kein Verlass. Ebenso wenig auf Familie, Freunde, Geliebte, Götter oder Buddhas. Also legten sie sich auf den Transzendenztisch. Sie hofften, sich allein mit ihren Händen und einer Klinge einen Weg durch diese hoffnungslose Welt zu bahnen.

Mönche des Kuye-Tempels, die nun nur noch als Wächter des Sha-Chi-Turms dienen. Ihre verwitterten Mönchsstäbe, mit denen Kriegermönche einst ihre Gegner bezwangen, sind im Lauf der Jahre dunkel und abgenutzt geworden. Jetzt führen sie mit brutaler Kraft Hiebe, Schwünge, Stöße und weite Schläge gegen jeden lebenden Eindringling aus. Erst als das Sha-Chi sie verschlang, erkannten sie die Wahrheit: Jeder ungewisse Hinweis, dem sie gefolgt waren, gehörte zu einer Falle, die sie in den Turm locken sollte.

Wahnsinnige Frauen mit zwei Spitzhacken, schnell im Ansturm und grausam in ihren unablässigen Angriffen. Maskenwanderer zerstörten ihr Dorf. Nachdem ihre Liebsten abgeschlachtet worden waren, hatten sie nichts mehr zu verlieren. Als ein Nachbardorf Freiwillige aufrief, sich der Transzendenz zu unterziehen und gemeinsam gegen die Ungeheuer zu kämpfen, zogen sie zusammen los: mit ihren Brunnenhacken und notdürftig gefertigten Eisenrüstungen.

Hagere, flinke Diebe, die einst geschickt Mauern erklommen und über Dächer liefen. Nun nutzen sie dieselben Fähigkeiten für Hinterhalte und um sich zu verbergen. Die Wurfmesser, die sie einst für ihre Einbrüche schärften, sind zu tödlichen Waffen geworden, die auf Kehlen zielen. Sie unterzogen sich einst der Transzendenz in der Hoffnung, reiche Haushalte auszurauben und armen Familien helfen zu können. Die komischen, lächelnden Masken auf ihren Gesichtern sollen zugleich das Sha-Chi unterdrücken und sie „harmlos“ wirken lassen. Doch am Ende verfielen sie dem Wahnsinn. Als die lächelnden Masken fleckig und schwarz wurden, ließen sie ihre Träger nur noch unheimlicher erscheinen.

Unvollständige Yang-Puppen ohne Oberkörper und Kopf, nur mit Hüften und Beinen. Dennoch treten und trampeln sie um sich und stürmen blindlings voran. Kaum ein Rest Bewusstsein ist in ihnen verblieben. Nur der Überlebensinstinkt hält diese zerstörten Körper noch in Bewegung.

Handverlesene Schattenwächter unmittelbar unter Zuo Shangs Befehl. Von Kopf bis Fuß ganz in Weiß gekleidet, sind sie kühl, gefasst und lassen sich selbst im Kampf nicht aus der Ruhe bringen. Im Nahkampf sind sie tödlich und beherrschen Angriff wie Verteidigung. Zwischen schnellen, entschlossenen Klingenhieben feuern sie ihre Pistolen ab. Ob nah oder fern, ihre unerbittlichen Angriffe lassen kaum eine Lücke. In den gefährlichen Straßen von Pangzhen führen sie Patrouillen wie Schatten an. Sie riegeln Straßen ab und besetzen Höfe, um die gesamte Stadt unter die Kontrolle des Schattenfürsten Zuo Shang zu bringen.

Schüler der Schwarzwasserbande, die Eistechniken mit der Transzendenz verbinden. Sie führen Halbmondsicheln, die bei jedem Schwung bittere Kälte hinter sich herziehen. Geschickt verbergen sie ihre Anwesenheit im Schnee und warten auf die Gelegenheit, ihre Beute aus dem Hinterhalt anzugreifen. Einst waren sie begeisterte Eisfischer, die Jahre in eisigen Gewässern verbrachten. Nun sind sie zu furchterregenden Jägern im Schnee geworden. Schlage mit dem Loong-Dreizack auf den Schnee, um ihre Tarnung zu brechen und sie sichtbar zu machen.

Bombenträger, die durch den Sha-Chi-Turm streifen und nach etwas suchen, das ihr aufwallendes Sha-Chi unterdrücken könnte. Die gewaltigen Bomben auf ihren Rücken machen jeden Schritt schwer. Doch sobald sie einen Feind sehen, treibt das Sha-Chi sie zur Verfolgung, um mit ihm gemeinsam unterzugehen. Feuerangriffe können ihre Bomben vorzeitig zur Explosion bringen. Einst gehörten sie der Himmelsdonner-Sekte an und rühmten sich ihres Erfindungsgeists. Insgeheim verspotteten sie Schwertkämpfer, die nichts von Schießpulver und ausgeklügelten Maschinen verstanden. In ihren Bomben konnten sie sowohl Schießpulver als auch Sha-Chi speichern … Als die Schattenseiten der Transzendenz sichtbar wurden, war es bereits zu spät.

Diebe mit grellbunten, lächelnden Masken. Sie gehen waghalsig vor und fordern ihre Gegner mit frechen Gesten heraus. Sie tragen mehrere Feuerdornen bei sich, die sie rasch hintereinander werfen, während sie ihre Feinde verspotten. Kurz nach dem Aufprall explodieren die Sprengkörper mit lautem Getöse und hinterlassen ein sengendes Flammenmeer.

Yin-Puppen mit Schwertern und Rundschilden aus Messing, die jede Schwäche ihrer Gegner erkennen. Geschickt lenken sie Angriffe mit dem Schild ab und kontern sofort mit ausgefeilten, vielseitigen Techniken. Als die Dorfbewohner diese Puppen zum ersten Mal mit Messingschwertern gegen Maskenwanderer kämpfen sahen, hielten sie es für ein Wunder. Die Waffen ähnelten rituellen Gerätschaften, und so glaubten sie, den Schutz der Herrin leibhaftig vor sich zu sehen. Sie ahnten nicht, dass in jeder Puppe das Bewusstsein eines Kämpfers des Mandats steckte, der jahrelang gegen Maskenwanderer gekämpft hatte … Das Wunder, das sie so dankbar verehrten, war nur ein Schauspiel, das die Puppenbauer inszeniert hatten.

Schattenwächter-Musketiere des Ordens, die sich häufig an hohen Dachvorsprüngen und auf Dächern verbergen. Ihre Waffen haben eine außergewöhnliche Reichweite. Damit schalten sie Gegner aus großer Entfernung mit präzisen Schüssen aus oder nehmen sie nach kurzem Zielen mit raschen Schussfolgen unter konzentriertes Feuer. Anders als ihre auf den Nahkampf bedachten Gefährten besitzen diese im Schatten lauernden Auftragsmörder weit mehr Geduld und Skrupellosigkeit. Schweigend warten sie auf den richtigen Augenblick und ziehen dann mit tödlicher Präzision den Abzug.

Musikerpuppen mit Instrumenten aus Eis in den Armen. Unter ihren Fingern werden kalte Töne zu Frostklingen und lassen das Land um sie herum gefrieren. Das in ihnen versiegelte Bewusstsein gehörte einst berühmten Musikern. Mit ihrer Musik verliehen sie Freude und Leid und dem Leben in der Welt der Sterblichen Ausdruck. Nun sind sie in diesen gefrorenen Hüllen gefangen und können nur noch immer wieder Musik des Tötens spielen.

Mönche mit einer Haut, die wie Messing glänzt. Flink und trittsicher schlagen sie mit wohlbemessener Kraft zu; Fleisch und Knochen werden im Augenblick hart wie Kupfer und Eisen. Sie umkreisen ihre Gegner, suchen nach Lücken und stoßen dann vor und schlagen mit wuchtiger Faust zu. Sie betraten den Sha-Chi-Turm, um ihren Meister vom Kuye-Tempel zu finden, und gerieten in einen Hinterhalt. Als der Sha-Chi-Ofen explodierte, verschlang er die meisten ihrer Mitmönche. Die Überlebenden ereilte kaum ein besseres Los. Mit Sha-Chi durchsetztes flüssiges Kupfer schmiedete ihre Körper hart wie Kupfer und Eisen, verbrannte jedoch ihren Verstand.

Schüler der Schwarzwasserbande, die sich der Transzendenz unterzogen, um sich besser im Wasser bewegen zu können. Neben Kiemenspalten entwickelten sie hervorquellende Augen, breite Mäuler, dicke Lippen und blaugrüne Schuppen. Sie sehen aus wie Fische. Dank dieser Veränderungen können sie sich geschickt unter Wasser verbergen und durch das Wasser entkommen. Mit grotesken Gebärden verspotten sie ihre Feinde, bevor sie ihre Gefährten zu einem gemeinsamen Angriff zusammenrufen. Inzwischen findet man diese Wesen in fast jedem größeren Teich. Selbst sie haben wohl vergessen, wie sie einst damit prahlten, dem Mandat zu helfen und die Welt von den Maskenwanderern zu befreien.

Yang-Puppen, die geschickt mit Speeren und Rundschilden aus Messing kämpfen. Ihre Gelenke und ihr Gleichgewicht sind sorgfältig auf heftige Angriffe und eine standfeste Verteidigung abgestimmt. Selbst wenn ihre Schilde zerbrechen, kämpfen sie mit dem Speer in der Hand bis zum Ende. Der Körper einer Puppe ermüdet nie, und das Bewusstsein darin findet niemals Schlaf. In seinem hölzernen Gefängnis bleibt ihm nur, immer wieder den Hass auf seine Gefangenschaft zu durchleben. Sie haben kein Gesicht, das Zorn zeigen könnte, keine Kehle und keine Zunge, um ihrer Qual Ausdruck zu verleihen. Ihr zerrütteter Geist hat sogar vergessen, wie er seinem Elend Luft machen kann. All ihre Wut muss in die Spitzen ihrer Speere fließen.

Ein Mörder der Fadenbinder-Sekte mit einer Großkopfpuppenmaske. Das Lächeln auf der Maske wirkt neben der gewaltigen Klinge, die er führt, umso unheimlicher und furchterregender. Sie glauben abergläubisch an die Techniken der Zentralen Ebenen. Diese Masken sollen das Leben verlängern, das Böse abwehren und die Rückwirkungen der Transzendenz unterdrücken. Ebenso fest glauben sie, dass darstellende Künste und Akrobatik göttliche Macht in den Körper leiten können. Deshalb übernahmen sie deren Bewegungen in ihre Kampfkunst und entwickelten eine wilde, ungeordnete Schwertkunst, bei der Klingen wie Klauen und Reißzähne aufblitzen. Ob diese unorthodoxen Praktiken tatsächlich solche übernatürliche Macht besitzen, weiß niemand. Gewiss ist nur, dass ihre Körper nach und nach verkümmerten, bis sie kaum größer als Kinder waren.

Puppenzitherspielerinnen in weißen Gewändern, mit weißem Haar und Zithern im Arm, umgeben von kaltem Nebel. Ihre Musik birgt tödliche Gefahr. Wer die blauen Schallwellen blockt, die sie aussenden, lenkt die nachhallenden Töne gegen sie zurück. Zunächst brachten ihnen Angehörige des Wulin einige Phantomkünste bei. Schnee tanzte von ihren Saiten und verlieh ihren Darbietungen neuen Glanz. Dann kamen ein paar Silberstücke, genug, um sie dazu zu bewegen, Lieder und Texte für die Herrin zu verfassen. Zuletzt kamen eine Rezeptur und eine Schale Medizin. „Trinkt das, dann werdet ihr nicht von der seltsamen Krankheit befallen und zu Puppen.“

Unholde mit Stachelschilden und groben, eisenbeschlagenen Keulen. Ebenso flink wie stark, setzen sie Schild und Keule in eingespieltem Wechsel ein. Wer zu nahe heranstürmt, wird von den Widerhaken des Schildes aufgefangen, ehe die schwere Keule folgt. Einst waren sie Dorfwächter, die sich der Transzendenz unterzogen, um ihr Dorf zu schützen und nachts Wache zu halten. Vom Sha-Chi getrieben, wurden sie zu den Ungeheuern, die ihr eigenes Dorf zerstörten.

Wilde Vögel mit zerzaustem Gefieder und faulender Haut. Seit sie sich von den Leichen jener ernähren, die durch Sha-Chi verwandelt wurden, sind sie unnatürlich groß geworden. Das Sha-Chi hat ihre Instinkte als Aasfresser verdorben und treibt sie dazu, die Lebenden anzugreifen. Sie hacken mit ihren Schnäbeln und reißen mit ihren Krallen, gierig nach frischem Fleisch.

Mörder der Fadenbinder mit einer Großkopfpuppenmaske. Im Kampf schütteln sie ihre Rasseltrommeln, um ihre Gefährten zu stärken, und tanzen und lachen im Takt. Ihr Lachen klingt hohl und verzerrt, als würden sie einem bösen Geist zujubeln und zu ihm beten. Nach der Lehre der Fadenbinder waren Rasseltrommeln einst Ritualgegenstände, bevor sie zu Kinderspielzeug wurden. Diese Mörder glauben, dass Kinder mit ihren reinen Herzen besonders empfänglich für das Übernatürliche sind und die seltsame Kraft erwecken können, die in den Trommeln versiegelt ist. Deshalb nehmen sie jahrelang Mittel ein, durch die sich Körper und Geist in einen kindlichen Zustand zurückentwickeln. Ihre Rasseltrommeln haben tatsächlich eine gewisse seltsame Kraft erlangt. Sie selbst aber sind gebrechlich geworden und kaum noch zum Kampf geeignet. Zur Verteidigung bleibt ihnen nur ein waghalsiger Kopfstoß, bevor sie kehrtmachen und fliehen.

Sängerinnenpuppen in schneeweißen Gewändern, ihr Haar so blass wie Reif. Mit scharfen Klauen und verdrehten Bewegungen fallen sie über die Lebenden her. Ihre einst schönen Stimmen sind zu durchdringenden Schreien geworden, die eine bittere Kälte tragen. Sie kann jedem, der sie hört, das Blut gefrieren lassen. Die Medizin, die sie davor bewahren sollte, zu Puppen zu werden, machte sie stattdessen zu Puppen unter fremder Kontrolle. Die Phantomkünste, der Gesang und der Tanz, mit denen sie einst ihren Lebensunterhalt verdienten, sind allesamt zu erbarmungslosen Mitteln des Tötens geworden.

Die Auftragsmörder des Ordens sind hervorragend ausgebildet und erbarmungslos effizient. Mit breiten Doppelklingen führen sie unerbittliche Angriffe aus, um ihre Gegner im Nahkampf zu überwältigen. Die Gesichter der Schattenwächter haben keinerlei Züge, nur schwarze, hohle Leere. Doch sie tragen keine Masken und teilen auch nicht den blutrünstigen Wahnsinn der Maskenwanderer. Sie sind kaum mehr als violette Schatten, die im Dunkeln lauern und spurlos kommen und gehen. In letzter Zeit scheinen diese Schatten jedoch immer häufiger im Wulin aufzutauchen.

Schlächter, die sich der Transzendenz unterzogen haben. Die Kupfermasken, die ihr Sha-Chi unterdrücken, hängen schief vor ihren Gesichtern. So können sie jederzeit ungehindert fressen. Mit ihren Eisenhaken ziehen sie entfernte Gegner in die Reichweite ihrer Hackbeile. Der Unrat, den sie erbrechen, hüllt sie in giftige Dämpfe. Wenn sie Fleischbrocken verschlingen, sammeln sie neue Kraft für ihren nächsten mörderischen Angriff. Wenn die Vorräte ausgehen, wird Menschenfleisch zur feinsten Speise. Doch inzwischen ist selbst das knapp. Nur noch ausgehungerte, rasende Hunde harren neben ihren Hackblöcken aus und warten auf ihren Anteil an den Resten und Knochen.

Ein Mörder der Fadenbinder-Sekte mit einer Großkopfpuppenmaske. Das stählerne Windrad in seinen Händen dreht sich von selbst. Oft hält er es kopfüber vor sich und nutzt seinen Schwung für weite Hiebe und Schnitte. Seine Bewegungen gleichen denen eines Kindes. Er hüpft und huscht umher und summt gelegentlich undeutlich vor sich hin. Diese Mörder glauben fest daran, dass Kinder selbst für böse Gedanken nicht bestraft werden. Deshalb tragen sie seit Jahren die Masken, ahmen die Worte und Taten von Kindern nach und lassen Körper wie Geist verkümmern. Statt sich zu schämen, sind sie stolz darauf. Sie sind überzeugt, ihrer wiedergewonnenen Jugend einen Schritt näher zu sein.

Schwertkämpfer in weißen Gewändern, einst für ihre anmutige, fließende Schwertkunst bekannt. Die Transzendenz machte sie schneller und stärker, aber auch grausamer und wahnsinniger. Sie umwickeln Hals und Oberkörper häufig mit Stoff, um die Zeichen der Transzendenz zu verbergen. Doch während ihre Gesichter nach und nach zu leeren Höhlen werden, lässt sich die Wahrheit nicht länger verbergen: Sie sind keine Menschen mehr.

Baishan-Schülerinnen, die mit zwei Dolchen kämpfen und sich leichtfüßig und flink bewegen. Sie winden sich an ihre Gegner heran und lassen eine Flut von Stichen auf sie niedergehen. Versuche nicht, mit ihrer Schnelligkeit mitzuhalten, sondern warte auf eine Lücke am Ende ihrer Angriffe. Ihre großen Schwestern stritten lange darüber, ob die Perfekte Transzendenz eine finstere Kunst oder ein Segen sei. Die jüngeren Schülerinnen sahen es einfacher: Wenn es niemand mit Gewissheit sagen konnte, warum sollten sie es nicht selbst versuchen? Wie … konnte es nur so weit kommen?

Transzendierte Feuerbogenschützen des Mandats, die plötzlich einen Regen aus Feuerpfeilen entfesseln und den Boden in ein Flammenmeer verwandeln können. Bei Feuerangriffen ist der richtige Zeitpunkt entscheidend: Man muss den günstigen Wind nutzen und auf trockene Bedingungen warten. Feuerbogenschützen lesen die Lage, erkennen eine Gelegenheit und ergreifen sie. Als das Mandat in innere Streitigkeiten verfiel, war es daher kein Wunder, dass sie sofort auf die Seite jener wechselten, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen hatten.

Transzendierte Speerkämpfer des Mandats, deren Gesichter zu leeren Höhlen geworden sind. Jeder Schwung, jede Abwehr, jeder Stoß und jeder Aufwärtshieb ist schnell und präzise. Wie schwer es doch ist, rechtschaffen zu bleiben. Niederlagen, Verletzungen, Angst, Erschöpfung … So viele Hindernisse trieben sie zu einer schnellen Lösung, in dem Glauben, damit ihr Schicksal wenden zu können.

Puppen in Kindergestalt, stets lebhaft und voller Schabernack. Sie hüpfen fröhlich umher, nur um Unachtsame plötzlich mit einem Schulterstoß oder ein paar schnellen Tritten im Vorbeilaufen zu treffen. Diese Puppen haben eine Gestalt, aber keine feste Substanz. Sie existieren irgendwo zwischen Wirklichkeit und Trugbild. Sie können andere nach Belieben verletzen und bleiben selbst doch unberührbar wie Phantome … Die Kunst, solche Puppen zu erschaffen, dürfte eigentlich nur jenseits der Grenze bekannt sein.

Rot gekleidete Schüler des Pfads der Rechtschaffenheit, die die Techniken der Sekte des Scharlachmessers mit der Perfekten Transzendenz verbinden. Mit Blut als Katalysator entfesseln sie unter donnerndem Gebrüll blutrotes Sha-Chi. Es versetzt nahe Kämpfer, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben, in Raserei. Einige weniger begabte Schwertkämpfer und solche, die erst spät mit der Kampfkunst begonnen hatten, fürchteten, die Perfekte Transzendenz allein würde nicht genügen, um sich von ihresgleichen abzuheben. Stattdessen wandten sie sich diesen Techniken zu und gewannen so größere Kraft und eine eigene Gefolgschaft. Als die entweichende Blutaura ihre Kleider rot zu färben begann, wechselten sie einfach zu karmesinroten Gewändern. Den Blutgestank können sie jedoch nicht verbergen.

Bösartige Bogenschützen mit eisenblauen Masken. Ihre Gesichter sind bereits hohl, doch dank der Transzendenz erkennen sie ferne Feinde mit vollkommener Klarheit. Ihre Pfeile fliegen schnell und weit. Sie bevorzugen erhöhte Stellungen und gebündelte Salven, im Vertrauen auf ihre Überzahl. Das Mandat hatte sie ausgesandt, den Sha-Chi-Turm zu bewachen. Als einer ihrer Kameraden schwer verletzt wurde, verstießen sie gegen die Gesetze des Mandats und retteten ihn durch Transzendenz. Wie erwartet, folgten harte Bestrafung und Verfolgung durch das Mandat. Durch ihren Schwur verbunden, gemeinsam zu leben und zu sterben, unterzogen sie sich schließlich alle der Transzendenz.

Jagdhundetrainer mit unheimlichen, lächelnden Masken. Sie verstehen wenig von Kampfkunst, fürchten aber keinen Schmerz. Die vielen Narben auf ihren Körpern stammen größtenteils von den Krallen rasender Hunde. Solange sie wilder und furchtloser sind als die Tiere, können sie diese nach Belieben befehligen. Ursprünglich wollten diese Jagdhundetrainer ihre Zähmtechniken mit der Transzendenz verbinden, um Hunde zu retten, die versehentlich die verwesenden Leichen transzendierter Menschen gefressen hatten. Sie wollten deren unbändige Wildheit zügeln. Stattdessen sind die Trainer selbst noch wahnsinniger geworden als ihre Jagdhunde.

Schwertkämpfer, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben. Sie sind flink auf den Beinen und erfahren im Umgang mit der Klinge. Ihre beiden Schwerter führen sie mit fließender Präzision, ein Schlag geht nahtlos in den nächsten über. Wenn sie durch die Luft wirbeln und sich überschlagen, zucken sie wie violette Blitze über den Himmel. Jede Bewegung ist tödlich. Sie hatten die wachsende Spannung im Lager gespürt, sie jedoch als gewöhnliche Streitigkeiten unter den Ihren abgetan. Selbst als die inneren Kämpfe um sie herum zunahmen, glaubten sie, dem Chaos entgehen zu können, solange sie sich selbst treu blieben. Erst als sie gewaltsam auf den Transzendenztisch gefesselt wurden, verstanden sie es endlich. In einer Welt, die bereits auseinanderfällt, kann niemand unberührt bleiben.

Violett gekleidete Klingenwächter, die die Perfekte Transzendenz durchlaufen haben und Mondsichelglefen führen. Ein weit ausholender Hieb kann mehrere Gegner zurückstoßen. Ein aufgeladener Schlag von oben hat genug Wucht, um Metall und Stein zu spalten. Während ihre violetten Gewänder wallen, fegen die langen Klingen mit brutaler Kraft über den Boden und hinterlassen Fleisch und Blut. Hundert Schlachten standzuhalten, war einst Schicksal und Ruhm eines Kriegers. Selbst der Tod auf dem Schlachtfeld wäre ein ehrenvolles Ende gewesen. Stattdessen zerrte man sie auf Transzendenztische und verwandelte sie bei lebendigem Leib in unmenschliche Maskenwanderer.

Mörder der Fadenbinder mit Großkopfpuppenmasken. Weinende Gesichter, flinke Hände und Füße. Der Eisnebel, den sie versprühen, kann die Glieder anderer einfrieren. Künste unzähliger Wandlungen gleichen ihre schwachen Körper und fehlenden Gliedmaßen aus. Lange trainierten sie in Eis und Schnee und atmeten Kälte, bis sie die Macht beherrschten, einen Gegner augenblicklich einzufrieren. Sie müssen sich nicht mehr niedertreten lassen. Nun sind sie es, die andere niedertreten.

Elitekämpfer des „Ordens“. Sie tragen Kupferhelme und Rüstungen und führen Donnerbüchsen mit Tigerköpfen. Aus dem Maul des Tigers ragen drei Läufe, mit denen sie auch beim Ausweichen und in Bewegung rasche Schussfolgen abfeuern können. Ihre Feuerkraft ist gewaltig. Im Nahkampf schwingen sie ihre Schusswaffen wie schwere Hämmer und schlagen mit großer Wucht und Geschwindigkeit zu. Sie treten häufig zusammen mit den Wildfeuer-Schattenwächtern auf und decken deren Klingenangriffe mit ihrem Feuer, sodass ihre Beute kaum entkommen kann.

Von Kälte gezeichnete Schlächter. Das tödliche Gift in ihren Körpern ist noch nicht verflogen, und schon tragen ihre Klingen beißend kaltes Sha-Chi. Sie bewachen dieses Schneefeld und warten darauf, jeden Eindringling abzuschlachten. Seit Langem kauen sie gefrorenes Fleisch und hungern in jedem Augenblick nach frischer, dampfender Nahrung.

Elitekämpfer des Ordens in roten Gewändern. Ihre Doppelklingen sind mit einem besonderen Phosphorpulver behandelt. Ihre Hiebe reißen Fleisch auf und entzünden entlang der Wunden unheimliche grüne Phosphorflammen. Oft kämpfen sie an der Seite von Donnerbüchsen-Schattenwächtern. Mit Feuer aus der Ferne und Angriffen aus nächster Nähe überwältigen sie ihre Beute. Wer zwischen sie gerät, hat kaum Zeit zum Atemholen, bevor ihn die Strafe des Ordens in Phosphorflammen ereilt.