Oberster Schüler der Sieben-Sterne-Formation
Unter der Führung des Obersten Schülers führen die sieben ihre Schwerter wie eines. Sie sind in der Form des Großen Wagens angeordnet, daher der Name Sieben-Sterne-Formation. Nach der Perfekten Transzendenz verband sie das Sha-Chi. Ihre Bewegungen bei Angriff und Rückzug sind vollkommen aufeinander abgestimmt.
Die sieben waren stolz auf ihre Aufrichtigkeit. Sie widmeten sich dem Bestrafen des Bösen, dem Wahren der Gerechtigkeit und dem Vervollkommnen ihrer Schwertkunst, ohne sich mit anderen messen zu wollen. Doch der Oberste Schüler verliebte sich in eine Frau aus einer verruchten Sekte und verstieß damit gegen die Regeln des Mandats. Obwohl seine Schwertkunst ihresgleichen suchte und seine vielen Verdienste den Verstoß längst aufgewogen hatten, verweigerte ihm der Bund jeden Aufstieg und drängte ihn immer wieder an den Rand. Er lachte nur darüber und ertrug jede Ungerechtigkeit.
Er wollte weder die Frau verraten, die er liebte, noch seine Sekte. Zwischen den unversöhnlichen Wegen der „Rechtschaffenheit“ und des „Bösen“ suchte er einen Weg, den er mit reinem Gewissen gehen konnte. Doch oft hatte er das Gefühl, seinen kleinen Brüdern, die ihm all diese Jahre gefolgt waren, zu viel schuldig zu sein.
Sie machten ihrem großen Bruder nie Vorwürfe. Stattdessen brannten sie vor Empörung über das Unrecht, das ihm widerfuhr. Dann zerstörte jener Vorfall … auch den letzten Rest ihrer Achtung vor der Führung des Bundes. Sie erkannten, dass ihr demütiges Nachgeben sie nur zu Spielfiguren machte, die man nach Belieben benutzen und mit Füßen treten konnte.
Von Groll verzehrt unterzogen sie sich der Perfekten Transzendenz. Der Bund nahm dies zum Anlass, sie auszuschließen. So wurden sie im Wulin noch unbekannter, besonders ihr Oberster Schüler, der herausragende Schwertkämpfer an der Spitze der Formation.