Overview
Die Wüsten-Hornviper (auch Cerastes cerastes) ist eine Giftschlange, die in den Wüsten und Halbwüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens heimisch ist. Sie gehört zu den Afrikanischen Hornvipern. Ihr Körper ist sandfarben und hat oft eine helle Unterseite. Die Tiere können zur Tarnung eine leicht dunklere Marmorierung auf ihren Schuppen haben. Der Kopf ist groß und dreieckig. Am auffälligsten sind ihre spitzen Hörner über den Augen, die ihnen auch ihren Namen geben. Männchen und Weibchen sehen gleich aus, wobei die Weibchen oft etwas größer sind. Ihre Körperlänge reicht von 30 bis 60 cm.
Found in Afrika, Asien
Regions
Biomes
Keine Einträge.
Gehegeanforderungen
Adult
IUCN Rote Liste
Environment
Temperature
23 bis 31°C
Humidity
15-25%
Exhibit types
- Small Box Exhibit
- Small Cylinder Exhibit
- Large Box Exhibit
- Large Angled Box Exhibit
- Large Cylinder Exhibit
Conservation
Gruppe und Zucht
Nicht gefährdet
Least concern
Critically endangered
Wüsten-Hornvipern sind eine nicht gefährdete Spezies und nicht bedroht. Eine geringe Anzahl dieser Art wird regional von Schlangenbeschwörern, zur Giftgewinnung und für den Tierhandel gefangen. Bei Begegnungen werden Wüsten-Hornvipern oft gejagt. In ihrem heimischen Verbreitungsgebiet sind sie häufig anzutreffen. Die Art kommt in Schutzgebieten Nordafrikas vor, es gibt jedoch keine laufenden Schutzmaßnahmen für sie. Die langfristigen Aussichten für diese Art deuten auf eine stabile Population in ihrem gesamten natürlichen Verbreitungsgebiet hin. Es sind zusätzliche Studien erforderlich, um die Nachhaltigkeit der Giftgewinnung sowie die Genetik der Unterarten zu erforschen.
Tierfakten
Keeper notes
Wüsten-Hornvipern sind Einzelgänger. Sie interagieren nur zur Paarung mit anderen Artgenossen. Die Fortpflanzung findet bei Wüsten-Hornvipern im Sand vergraben statt, daher ist nur wenig darüber bekannt. Der Paarungsakt scheint im April stattzufinden, wenn ein Vipernmännchen und ein Weibchen sich begegnen. Man nimmt an, dass sie einander durch Pheromone ausfindig machen. Der Geschlechtsakt kann drei bis vier Tage andauern, woraufhin die Schlangen wieder getrennte Wege gehen. Kurz nach der Paarung legt das Vipernweibchen ein Gelege aus 8 bis 23 Eiern unter Steine oder in einen verlassenen Bau. Sie bleibt nicht bei den Eiern und bietet keinerlei elterliche Fürsorge an. Die Eier schlüpfen nach einer Inkubationsdauer von 50 bis 80 Tagen. Schlüpflinge sind von Geburt an unabhängig und erreichen mit etwa 2 Jahren die Geschlechtsreife.
Group and breeding
Lifecycle and breeding
Life expectancy
14-18 Jahre
Gestation or incubation
2.2 Monate
Interbirth period
9.8 Monate
Wurfgröße
1-3
Mating season
Sommer
Verwandte Tiere
Research levels
| Level | Unlocks | Research gate |
|---|---|---|
| Level 1 | Fertility Level 1 (+15% fertility) | |
| Level 2 | Desert Horned Viper Fact Sheet | |
| Level 3 | Release groups and release to the wild | |
| Level 4 | Fertility Level 2 (+30% fertility) |
Researched by
Tierärzte
Researched at
Gehege oder Vivarium und Forschungszentrum
Every level of this species' research, with its unlock conditions.
Animal facts
- Das Gift der Wüsten-Hornviper verursacht beim Menschen Schwellungen, Blutungen, Nekrose, Übelkeit und Übergeben, ist aber selten tödlich.
- Die Wüsten-Hornviper bewegt sich durch Seitenwinden schnell und mühelos über den Sand.
- Die Wüsten-Hornviper besitzt speziell angepasste scharfkantige Schuppen an ihrer Unterseite, die es ihr erlauben, an lockerem Sand zu haften.
- Die Wüsten-Hornviper ist ein Lauerjäger, was bedeutet, sie wartet im Verborgenen und schnellt hervor, um ihre Beute zu schnappen, wenn diese ihr Versteck passiert.
- Die Hörner der Wüsten-Hornviper sind speziell angepasste Schuppen, die helfen, die Augen der Schlange vor Sand zu schützen. Allerdings weisen nur 50 % der Wüsten-Hornvipern dieses Merkmal auf.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species