Overview
Der Tigersalmler (auch Hydrocynus vittatus) ist ein weit verbreiteter und kraftvoller Süßwasser-Räuber, der in Flüssen und Seen südlich der Sahara vorkommt, darunter im Kongo-, Nil-, Sambesi- und Okavango-System sowie im Tanganjikasee. Die Fische sind stromlinienförmig und silbrig gefärbt, mit schmalen schwarzen Querstreifen. Sie besitzen eine tief gegabelte Schwanzflosse, oft mit rötlichen Rändern, sowie einen großen Kopf mit spitzen, ineinandergreifenden Zähnen. Weibchen sind in der Regel größer und kräftiger als Männchen. Sie können eine Länge von bis zu 105 cm erreichen und zwischen 10 und 15 kg wiegen. Männchen bleiben meist kleiner und werden im Durchschnitt bis zu 74 cm lang und etwa 12 kg schwer.
Found in Afrika
Regions
Biomes
Keine Einträge.
Gehegeanforderungen
Adult
IUCN Rote Liste
Minimum area
Deep water
100 m² + 30 m² pro zusätzlichem Tier
Environment
Temperature
22 bis 30°C
Plant coverage
20-60%
Water salinity
Süßwasser
Enclosure
Aquarium
Exhibit types
- Large Box Exhibit
- Large Angled Box Exhibit
- Large Cylinder Exhibit
Sozialverhalten & Fortpflanzung
Notizen für Tierpfleger
- Fischstücke
- Tintenfisch
Conservation
Gruppe und Zucht
Nicht gefährdet
Least concern
Critically endangered
Der Tigersalmler gilt als nicht gefährdet und ist in ganz Subsahara-Afrika heimisch. In dieser Region spielt er sowohl eine wichtige ökologische als auch wirtschaftliche Rolle für die örtliche Bevölkerung. Die Populationszahlen der Tigersalmler sind zurückgegangen, was auf Umweltverschmutzung, Wasserentnahme, unkontrollierten Fischereidruck und physische Hürden zurückzuführen ist, die die Wanderrouten und das Laichen behindern und zu einer Fragmentierung der Populationen führen. Tigersalmler stehen in manchen Gebieten unter Naturschutz. Forschungen konzentrieren sich darauf, die Anforderungen wichtiger Flüsse bezüglich Wassermenge und -qualität zu ermitteln, um fundierte Entscheidungen für die Verwaltung und Regulierung von Fischhabitaten zu treffen. Umfassendere Naturschutzmaßnahmen zielen darauf ab, die Wasserqualität zu verbessern, die Verschmutzung durch Landwirtschaft und die Abholzung zu minimieren und die Verbindungswege zwischen Süßwassersystemen zu erhalten, um gesündere Fischpopulationen zu fördern. Die kontinuierliche wissenschaftliche Forschung und die Berücksichtigung von Tigersalmlern bei der Gestaltung von Schutzgebieten in Süßgewässern tragen dazu bei, eine Grundlage für evidenzbasierte Schutzstrategien zu schaffen und sorgen für eine insgesamt positive Entwicklung für den Tigersalmler.
Zoopedia sketchbook
Tierfakten
Keeper notes
Tigersalmler leben meist einzelgängerisch, können sich aber unter günstigen Bedingungen locker zusammenschließen. Jungtiere bilden öfter Gruppen, während erwachsene Tiere überwiegend allein jagen und Artgenossen nur dann dulden, wenn es ihnen Vorteile bringt. Die Fortpflanzung ist eng an die Zeiten im Jahr gebunden, zu denen Flüsse über die Ufer treten. Das Balzverhalten ist eher unauffällig. Umweltfaktoren wie steigende Wasserstände, stärkere Strömung und Temperaturveränderungen während der Regenzeit geben den Tieren das Startzeichen. Zu Überschwemmungszeiten wandern die erwachsenen Tiere in überflutete Gebiete, wo Nahrung reichlich vorhanden ist und weniger Fressfeinde lauern. Dort geben Männchen und Weibchen gleichzeitig Eier und Samenflüssigkeit ins Wasser ab, sodass die Befruchtung außerhalb des Körpers erfolgt. Eine Brutpflege findet nicht statt. Nach dem Ablaichen kehren die erwachsenen Tiere rasch in tiefere Flussbereiche zurück. Die Eier schlüpfen schnell, meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden, was eine Anpassung an die unsicheren Bedingungen in Überschwemmungsgebieten darstellt. Die Larven und Jungfische wachsen in flachen, nährstoffreichen Gewässern heran und ernähren sich zunächst von Plankton und kleinen wirbellosen Tieren, bevor sie mit zunehmendem Alter zu Fischjägern werden. Jungtiere bilden häufig kleine Gruppen, was ihnen Schutz bietet und die Nahrungssuche erleichtert. Sie wachsen schnell heran und werden schon in relativ jungem Alter zu effektiven Räubern. Mit zunehmendem Alter leben sie eher einzelgängerisch. Die Geschlechtsreife erreichen sie meist nach 2 bis 3 Jahren, und sie können 10 bis 20 Jahre alt werden. In dieser Zeit nehmen sie mehrfach an den saisonalen Wanderungen zur Fortpflanzung teil.
Group and breeding
Group
Exhibit colony size
Up to 6
Shoal size
10-20
Lifecycle and breeding
Life expectancy
20 Jahre
Age of sexual maturity
2.5 Jahre
Mating season
Frühling und Sommer
Verwandte Tiere
Research levels
| Level | Unlocks | Research gate |
|---|---|---|
| Level 1 | Fertility Level 1 (+15% fertility) | |
| Level 2 | African Tigerfish Fact Sheet | |
| Level 3 | Release groups and release to the wild | |
| Level 4 | Fertility Level 2 (+30% fertility) | Before this level: an Observation Network (Observation Platform) in Great Rift Valley Reserve and this species released in Great Rift Valley Reserve |
Researched by
Tierärzte
Researched at
Je nach Stufe unterschiedlich
Wildlife Reserve
„Großer Grabenbruch“-Naturschutzgebiet
Every level of this species' research, with its unlock conditions.
Release groups
Valid release groups
| Group | Type | Animals |
|---|---|---|
| Mixed Shoal | Mixed group | 10 to 40 fish |
Release requirements
| Requirement type | Requirement |
|---|---|
| Ecosystems Required | Swamp |
Ecosystems
Release groups, reserve requirements and the roles this species fills.
Animal facts
- In einigen Regionen Afrikas genießen Tigersalmler einen fast mythischen Ruf. Sie tragen besondere Namen wie „mbenga“ im Suaheli, was so viel wie „gefährlicher Fisch“ bedeutet. Das spiegelt den Respekt wider, den viele Menschen diesen Tieren entgegenbringen.
- Tigersalmler besitzen große, dolchartige Zähne, die selbst bei geschlossenem Maul sichtbar sind und sich ideal zum Schnappen und Zerreißen von Beute eignen.
- Schwanz- und paarige Flossen können besonders bei erwachsenen Männchen rötliche, gelbliche oder orangefarbene Töne zeigen.
- Tigersalmler reagieren empfindlich auf Sauerstoffmangel und sind auf gesunde Beutebestände angewiesen. Ihr Vorkommen gilt daher oft als Hinweis auf ein intaktes Flussökosystem.
- Sie halten sich meist in festen Revieren innerhalb von Flüssen auf, unternehmen jedoch zur Jagd oder Fortpflanzung weite Wanderungen von mehreren Kilometern.
Taxonomy
Class
Order
Family
Genus
Species